Mai
12
2010
Immer wenn ich auf irgendwelchen Veranstaltungen Vorträge oder Diskussionen zum Thema Kreisverbände gehalten habe gab es immer das selbe Argument: ” Wir wollen doch nicht wie die Anderen sein.” Jetzt mal Klartext warum wir grade in NRW genau das werden: Just another party…
Wir streiten uns jetzt seit Monaten um die Frage welche Struktur der LV NRW denn haben soll und wie die perfekte Struktur seien soll. Der Hang dazu es zu verkomplizieren scheint grade in NRW sehr ausgeprägt zu sein. Aber eine Struktur die immer mehr Räte, Ausschüsse und so weiter erschafft ermöglicht es eben nicht der “Basis” oder Leuten die gar nicht Mitglied sind mitzuarbeiten. Wir brauchen eine Struktur die so einfach wie nur eben möglich ist oder wie ich Nerd es sagen würde: KISS (Keep It Simple Stupid). Nach meiner Ansicht gehört die komplette Crewordnung verbrannt und aus der Satzung ersatzweise gestrichen. Aber eben nicht weil ich keine Crews mag sondern weil Crews kleine, sich selbst organisierende Gruppen seien sollten die sich selbst Regeln auferlegen oder eben nicht. Aber woher kommt denn jetzt das Geld? Wenn eine Crew Geld braucht dann kann sie dieses bei einem Verband einfach beantragen (Sei es der LV, ein KV or what so ever). Das hat den Vorteil das Crews überhaupt nicht örtlich gebunden seien müssen, man Mittel auch mal zusammenkratzen kann für größere Sachen und es macht das ganze System flexibler. Denn das ist es was die Piraten auszeichnen sollte: Flexible Strukturen die dezentral strukturiert sind und damit Probleme lösen. Wenn wir die Crewordnung raushauen fliegen natürlich auch die Regeln für AGs/AKs und PGs raus aber jetzt mal ganz ehrlich: Brauchen wir die? Sollten wir nicht einfach verdammt noch mal uns Leute suchen was erarbeiten und es dann vom Vorstand absegnen lassen falls nötig?
Meinungen bitte an: plaetzchen@piratenpartei-nrw.de
Immer wenn ich auf irgendwelchen Veranstaltungen Vorträge oder Diskussionen zum Thema Kreisverbände gehalten habe gab es immer das selbe Argument: " Wir wollen doch nicht wie die Anderen sein." Jetzt mal Klartext warum wir grade in NRW genau das werden: Just another party...
Wir streiten uns jetzt seit Monaten um die Frage welche Struktur der LV NRW denn haben soll und wie die perfekte Struktur seien soll. Der Hang dazu es zu verkomplizieren scheint grade in NRW sehr ausgeprägt zu sein. Aber eine Struktur die immer mehr Räte, Ausschüsse und so weiter erschafft ermöglicht es eben nicht der "Basis" oder Leuten die gar nicht Mitglied sind mitzuarbeiten. Wir brauchen eine Struktur die so einfach wie nur eben möglich ist oder wie ich Nerd es sagen würde: KISS (Keep It Simple Stupid). Nach meiner Ansicht gehört die komplette Crewordnung verbrannt und aus der Satzung ersatzweise gestrichen. Aber eben nicht weil ich keine Crews mag sondern weil Crews kleine, sich selbst organisierende Gruppen seien sollte
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Mai
10
2010
Gestern war es so weit: Die Landtagswahl in NRW ist gelaufen. Es ist geschafft! Kein Kleister mehr der kaum rauszuwaschen ist, keine Kabelbinder die immer dann reißen wenn man sie grade braucht, keine Infostände bei 8°C und Regen, aber auch leider keine Podiumsdiskussionen mehr, keine Diskussionen mit Bürgern mehr, keine nächtlichen Touren durch die Clubs um Flyer zu verteilen.
Nun wir haben in NRW 1,54% der Stimmen geholt, das ist etwas weniger als bei der Bundestagswahl (1,7%) aber wir sind damit auch immer noch die größte der Sonstigen. Ich denke jedem war klar das unsere Chancen wirklich in den Landtag einzuziehen eher illusorisch waren. Bei dieser Wahl ging es eher um eine Wechsel, das verleitet natürlich auch den ein oder anderen dazu strategisch zu wählen, außerdem fehlte uns in NRW ein klarer Gegner. Ich möchte auch gar nicht irgendjemanden die Schuld in die Schuhe schieben, erlaube mir trotzdem aber ein paar kritische Anmerkungen:
- Zentralismus ist von gestern! Wir brauchen dringend frische Ideen für die Verteilung der Mittel und des Materials. Die Einstiegsschwelle um an Material zu kommen war viel zu hoch, es war Nicht-Mitgliedern faktisch nicht möglich auf eigene Faust zu plakatieren.
- Wir waren viel zu lieb! Vergleiche ich die Aussagen auf den Plakaten mit denen der Bundestagswahl waren wir viel zu angepasst. Wir haben unsere Wähler gesiezt, was viele seltsam fanden und haben Sprüche gebracht die vor Polemik nur so strahlen. Dem Material fehlte leider der kreative und witzige Charme.
- Die “Keine Personen”-Strategie sollten wir überdenken. Zumindest für die Direktkandidaten hätte man sich auch Plakate mit deren Konterfeit und einem kreativen Spruch denken können. Die Leute wollen sich auch identifizieren.
Das war die Kurzversion, eine längere werde ich sicher auch mal irgendwo vortragen. Ich danke allen die mitgeholfen haben, vor allem der legendären Berliner Crew Seetiger, die uns in Münster sehr unterstützt hat, allen Leuten die uns beim Plakatieren, Infostand besetzen und Brefkastenflyern geholfen haben und natürlich dem besten Kreisvorstandsbeisitzer den man haben kann: Pascal ich danke dir für deinen Einsatz der weit über jedes normale Maß hinausging!
Gestern war es so weit: Die Landtagswahl in NRW ist gelaufen. Es ist geschafft! Kein Kleister mehr der kaum rauszuwaschen ist, keine Kabelbinder die immer dann reißen wenn man sie grade braucht, keine Infostände bei 8°C und Regen, aber auch leider keine Podiumsdiskussionen mehr, keine Diskussionen mit Bürgern mehr, keine nächtlichen Touren durch die Clubs um Flyer zu verteilen.
Nun wir haben in NRW 1,54% der Stimmen geholt, das ist etwas weniger als bei der Bundestagswahl (1,7%) aber wir sind damit auch immer noch die größte der Sonstigen. Ich denke jedem war klar das unsere Chancen wirklich in den Landtag einzuziehen eher illusorisch waren. Bei dieser Wahl ging es eher um eine Wechsel, das verleitet natürlich auch den ein oder anderen dazu strategisch zu wählen, außerdem fehlte uns in NRW ein klarer Gegner. Ich möchte auch gar nicht irgendjemanden die Schuld in die Schuhe schieben, erlaube mir trotzdem aber ein paar kritische Anmerkungen:
Zentralismus ist von gestern! Wir brauchen dringend
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Apr
15
2010
Heute war es soweit: Meine erste Podiumsdiskussion stand an. Statt fand das ganze in einem Gymnasium hier in Münster, mit dabei waren: Svenja Schulze (SPD), Josef Rickfelder (CDU), Otto Reiners (Grüne), Petra Pabst (FDP), Rüdiger Sagel (LINKE) und ich als Pirat. Bevor es los ging war es eigentlich schon rech amüsant, es war halt so wie immer: Mit der SPD und den Grünen noch etwas Small Talk, die FDP und die Linke standen sehr alleine da und die CDU kam zu spät. Die Podiumsdiskussion war vom Seniorenrat, dem Jugendrat und dem Verein für Generationengerechtigkeit ausgerichtet, es ging hauptsächlich, auch natürlich wegen des Publikums, um Bildung und auch um Integration und Altersarmut.
Was mir aufgefallen ist: Unser Bildungsprogramm rockt! Grade für den Ansatz eben es nicht in 5 Jahren durchdrücken zu wollen sondern einen evolutionären Ansatz zu verfolgen gab es viel Anerkennung, auch unsere etwas lockere Art Dinge anzusprechen und auch mal kein Sakko zu tragen kam gut an. Ein paar Tipps:
- Langsam reden
- Wasser trinken
- Nicht von Spitzenpolitikern unterbrechen lassen
- Nicht verkleiden
- Notizen machen
Ich habe davon fast alles gemacht, außer das ich leider mein Notizblock vergessen habe, aber dafür gibt es ja das Gehirn. Ich fand es eine tolle Erfahrung die Piraten mal zu repräsentieren und auf Augenhöhe mit MdLs zu diskutieren, wenn ihr die Chance habt: Nutzt sie!
Heute war es soweit: Meine erste Podiumsdiskussion stand an. Statt fand das ganze in einem Gymnasium hier in Münster, mit dabei waren: Svenja Schulze (SPD), Josef Rickfelder (CDU), Otto Reiners (Grüne), Petra Pabst (FDP), Rüdiger Sagel (LINKE) und ich als Pirat. Bevor es los ging war es eigentlich schon rech amüsant, es war halt so wie immer: Mit der SPD und den Grünen noch etwas Small Talk, die FDP und die Linke standen sehr alleine da und die CDU kam zu spät. Die Podiumsdiskussion war vom Seniorenrat, dem Jugendrat und dem Verein für Generationengerechtigkeit ausgerichtet, es ging hauptsächlich, auch natürlich wegen des Publikums, um Bildung und auch um Integration und Altersarmut.
Was mir aufgefallen ist: Unser Bildungsprogramm rockt! Grade für den Ansatz eben es nicht in 5 Jahren durchdrücken zu wollen sondern einen evolutionären Ansatz zu verfolgen gab es viel Anerkennung, auch unsere etwas lockere Art Dinge anzusprechen und auch mal kein Sakko zu tragen kam gut an. Ein paar Tipps:
Lan
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