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	<title>Keksdose</title>
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	<description>plaetzchens Meinungsbox</description>
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		<title>#LQFB != Datenschutz</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 20:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[LQFB]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Liquid Feedback Debatte ging es immer wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/3643711667/in/set-72157621641699625/"><img class="alignright" title="Datenschutz" src="http://farm3.static.flickr.com/2435/3643711667_49a95d6c77_m.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Im Rahmen der Liquid Feedback Debatte ging es immer wieder um den Datenschutz und mir erschien es da, aber auch schon vorher so als wären einige extra in die Piratenpartei eingetreten damit ihre Daten möglichst noch etwas besser geschützt werden. Grade in der, teilweise fast schon blutig, geführten Debatte um die Einführung von Liquid Feedback hieß es immer wieder: &#8220;Was ist wenn mein Chef sieht das ich mich fürs BGE einsetze?&#8221; oder &#8220;Was ist wenn meine Eltern sehen das ich die Ehe zwischen Mann und Mann gleichstellen will?&#8221; Es wurde von den Gegnern immer wieder so argumentiert, dass es ein großes Problem für das Privatleben seien könnte wenn diese Sachen von Nichtpiraten erkannt wird.</p>
<p>Meine, zugegeben radikale, Antwort auf diese Themen ist: Die Piraten sollten die Meinung und die Handlungen ihrer Mitglieder nicht verstecken! Wenn ich etwas im Liquid Feedback System fordere dann muss ich auch das Selbstvertrauen habe es &#8220;im Notfall&#8221; vor meinem Vorgesetzten oder meiner Familie zu verteidigen und für meine Meinung einzustehen. Denn eigentlich ist es total widersprüchlich erst zu fordern das alle politischen Vorgänge transparent seien sollen und dann sich selbst hinter einem verrückten Namen zu verstecken wenn man dafür kämpft das diese von der Piratenpartei gefordert werden. Zugegeben: Diese Einstellung ist sehr radikal und ich halte es auch für einen brauchbaren Kompromiss mit den Pseudonymen, aber von mir aus sollte das alles unter Realnamen laufen, aus den genannten Gründen.</p>
<p>Außerdem halte ich einen absoluten Datenschutz eh für absolut überholt und sehr kontraproduktiv, sei es in der Google Streetview Debatte oder beim ePerso. Es gibt immer Dinge die man kritisieren kann, aber jedes mal mit der Datenschutz-Keule zuzuschlagen halte ich für die Piraten für nicht klug. Ich möchte nämlich gar nicht in der &#8220;Datenschutzpartei&#8221; sondern gerne in der &#8220;Innovativen-Partei&#8221; sein.</p>
<p>Wer mit mir und wirklichen Experten darüber diskutieren möchte kommt am besten zur <a href="http://www.om2010.de/">#om10 nach Kassel</a>, es gibt noch &#8220;wenige Restkarten&#8221;, wie man hört.</p>
<p>Foto: CC-BY-NC-SA 2.0: Bastian Greshake</p>
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		<title>#Sarrazin: Rekursion</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 14:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsmache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh jetzt ist es wirklich passiert ich schreibe über Ko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh jetzt ist es wirklich passiert ich schreibe über Kommentare in meinem Blog. Das es soweit kommen musste. Erst mal grundsätzlich: Ich habe Kommentare und sie sind offen und unmoderiert, ist zwar etwas problematisch auf der rechtlichen Seite, aber ich möchte niemanden daran hindern seine Meinung hier kund zu tun. Allerdings erlaube ich mir mal ein paar Kommentare zu kommentieren, alle samt aus dem <a href="http://blog.brechler-web.de/?p=119#comments">vorherigen Blogeintrag:</a></p>
<blockquote><p>Weizenbiertrinker</p>
<p>Warum muss man eigentlich immer alles mit Studien belegen? Ich kann mit dir einfach mal zu unserem Busbahnhof gehen und dich da mal eine halbe Stunde abstellen. Du notierst dir dann einfach wie oft du auf deutsch und wie oft du in einer anderen Sprache angepöbelt wirst. Dann hast du deine Studie und wir können am Ende mal einen Strich unter die Rechnung machen.</p>
<p>Dieses ganze Gerede von Herrn S. muss nicht durch eine Studie unterstützt werden, man muss schlicht und ergreifend nur mal aus dem Fenster schauen oder mal nach 20 Uhr an bestimmten Orten auftauchen. Oder du könntest ja ein wenig Integrationsarbeit leisten indem du mal unsere türkischen Läden besuchst, wenn du denn dann als Deutscher überhaupt reinkommst.</p>
<p>Das Problem ist doch einfach das es nicht der Ausländer an sich ist, der nicht integriert werden will sondern nur eine bestimmter Schlag von Mensch. So der typische Assi-Türke würde ich mal behaupten, denn über den Rest wie Italiener oder Afrikaner verliert ja keiner ein Wort weil die einfach kein Stress machen. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Also warum braucht man belastbare Studien? Weil man fundierte Daten braucht um Dinge zu bewerten, eine einfache Beobachtung an einer Stelle reicht nicht! Das was du da vorschlägst ist leider nicht nur nicht wissenschaftlich, das ist Blödsinn.</p>
<p>So wie man in den Wald ruft schalt es auch hinaus, das ist auch bei Migranten so, natürlich gehe ich auch in Türkische und auch in persische Läden und weißt du was: Ich hatte da noch nie ein Problem und ich wurde auch immer nett behandelt, die meisten Ausländer freuen sich sogar darüber wenn man sich mal mit ihnen unterhält und ich bin sogar blond und blauäugig. Da wird das Menschenbild echt gleich viel netter, einfach mal ausprobieren!</p>
<p>Das ist eigentlich schon fast zu peinlich um es zu kommentieren, aber auch hier gehst du wohl von Einzelbeobachtungen aus. Klar ich kenne den BMW 3er fahrenden, in Karl Kani gekleideten Schlag Menschen den du meinst, allerdings finde ich einen anderen Schlag Menschen viel problematischer: Die, die nicht merken das die Ausländer gar nicht ihr Problem sind sondern ihre eigene Einstellung zum Leben.</p>
<blockquote><p>Kerstin:</p>
<p>Es ist wie immer; kaum wagt es einer öffenlich zu sagen, was die Meinung der Menschen auf der Straße im Allgemeinen ist, wird er politisch kaputtgemacht. Wie die Alten sagen; wir haben den Krieg verloren und müssen somit den Mund halten!!</p>
<p>Warum müssen wir uns integrationsunwillige Ausländer gefallen lassen??</p></blockquote>
<p>Das klassische Umfragen Problem: Auf die Frage hat Sarrazin recht antworten 52%-56% mit Ja, wenn man aber fragt wie viele davon auch mehr als die unkommentierte Vorveröffentlichung der BILD gelesen haben wird es wohl duster. Auch ich sehe die Reaktionen &#8220;der Politik&#8221; sehr kritisch und finde das Meinungsfreiheit ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste, Gut unserer Demokratie ist, aber die hört für mich da auf wo ich gezielt versuche einzelne Gruppen für etwas verantwortlich zu machen  mit dem sie nichts zu tun haben.</p>
<p>Und nö musst du nicht, aber du kannst ja dann die Leute wählen die Lehrerstellen abbauen und Jugendheime schließen und dich daran darüber beschweren das die Straßen voller Jugendlicher ist die nichts zu tun haben.</p>
<p>Und jetzt der Knaller:</p>
<blockquote><p>Herbert:</p>
<p>was Sarrazin sagt ist die Stimme der Bürger,<br />
wenn Politiker und die Presse dieses verurteilen, stellen sie sich auch gegen die Bürger<br />
keiner darf in diesem Land die Wahrheit sagen, schon wird er niedergemacht<br />
und das nennen unsere Politiker Demokratie<br />
gerade die SPD und die Grünen sollten sich da raus halten denn sie haben die größten Fehler gemacht<br />
wenn Herr Sarrazin eine Partei gründen würde bekäme er alle Stimmen von den Bürgern<br />
und die restlichen Parteien gingen leer aus.<br />
Nur so wehre Deutschland noch zu retten</p></blockquote>
<p>Kurze Anmerkung am Anfang meiner kleinen Tirade: Die Rechtschreibfehler und die kreative Grammatik sind aus dem Original übernommen.</p>
<p>Doch natürlich darf man in diesem Land die Wahrheit sagen, wird auch oft genug getan. Ich darf offen hier meine Meinung niederschreiben und niemand kann mich daran hindern, PI-News darf seinen Scheiß veröffentlichen und selbst die NPD darf ja ihre Meinung sagen, wenn sie nicht grade auf &#8220;iranische&#8221; Fernsehteams reinfallen oder ähnlich doof sind. Und bei einer Sache muss ich dir zustimmen, die SPD hat viele Fehler gemacht in der Integration, grade ein gewisser Finanzsenator hat da gut mitgeholfen.</p>
<p>Und wenn ich mal von einem fest überzeugt bin, dann das Thilo Sarrazin niemals mit einer Partei hinter ihm ein großer Volksverhetzer wird. Der hat einfach weder die Ausstrahlung die man so als Volksführer braucht noch die nötigen rhetorischen Fähigkeiten und da die meisten seiner Zielgruppe der deutschen Sprache wohl nicht sooo mächtig sind wird Bücherschreiben auf Dauer wohl auch nichts helfen.</p>
<p>Und natürlich ist Deutschland noch &#8220;zu retten&#8221;, ich frage mich allerdings vor wem oder was? Vor der &#8220;Überfremdung&#8221;, der &#8220;Islamisierung&#8221; oder der Dummheit seiner Bewohner? Gegen faules Fremdobst, für den deutschen Apfel oder was? Deutschland &#8220;wehre&#8221; noch zu retten wenn diese braunen &#8220;Vordenker&#8221; sich mal auf das konzentrierten was sie grade noch so schaffen: Atmen und ihren Kreislauf in Gang halten.</p>
<p>Kleine Anmerkung noch: Ich bin immer wieder fasziniert was für Leute meinen Blog finden bei manchen Themen.</p>
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		<title>Könnte #Sarrazin recht haben?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich eine interessante Diskussion mit ein  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich eine interessante Diskussion mit ein paar Freunden über Sarrazin und seine Thesen. Wir waren uns ziemlich schnell einig über ein paar Grundsätze:</p>
<ul>
<li>Sarrazin ist ein Polemiker</li>
<li>Er verallgemeinert viel zu häufig</li>
<li>Das Buch ist nicht wissenschaftlich</li>
</ul>
<p>Aber dann fragte Einer: &#8220;Warum darf man in Deutschland denn anscheinend immer noch nicht sagen das wie ein Integrationsproblem haben?&#8221; Ich war mir sehr sicher diese Aussage auch schon vor Sarrazin gehört zu haben und auch da mit den fast selben Begründungen: Muslimische Einwanderer der 3. Generation haben ein Integrationsproblem weil sie in Deutschland keine Zukunft sähen. <a href="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/09/4941766262_7f3ec376a1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-120" title="Sarrazin" src="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/09/4941766262_7f3ec376a1-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a></p>
<p>Ziemlich schnell zog sich ein Graben durch den Tisch: 2 waren &#8220;pro-Sarrazin&#8221; ich und ein anderer waren stark gegen ihn und hielten ihn für einen Rechtspopulisten ohne Sachverstand. Es kam wiederum die Frage von der anderen Seite: &#8220;Was ist ein Rechtspopulist, ist das nicht nur ein Wort der Medien um eine solche Diskussion zu unterdrücken?&#8221; Ich entgegnete das ein Rechtspopulist jemand sei der komplexe Verhältnisse und Zusammenhänge mit einfachen Lösungsformeln wie dem Schrei nach der Ausweisung der &#8220;Islamisten&#8221; zu lösen versuche. Ob das eine richtige Definition ist weiß ich nicht, aber ich denke es passt einigermaßen. Kurz darauf fragte ich mal bohrend nach wie sie das Problem, falls es eins gibt, denn wirklich belastbare Zahlen oder Studien gibt es ja wohl kaum, lösen wollen. Wir waren uns schnell einig dass das Bildungssystem hier wohl geändert werden muss, aber ob das klappt merkt man wohl erst wirklich nach Jahrzehnten. Eine andere Lösung sehe ich aber nicht.</p>
<p>Also könnte Sarrazin recht haben? Für mich immer noch: Kein Stück! Der Mann ist für mich immer noch ein Populist und ein mediengeiler Typ der einfach nur gerne provozieren will. Hat das was mit Meinungsfreiheit zu tun? Ja hat es. Klar die Meinung ist nicht meine und sie ist auch sicher nicht konsensfähig, aber darf man ihm deswegen dein Mund verbieten? Eine schwere Frage und wirklich nicht leicht zu beantworten. Ich denke das er seinen geistigen Dünnpfiff ruhig sagen und denken darf, was ich sehr kritisch sehe ist die Rolle der Medien, grade die unreflektierte Wiedergabe durch die BILD, die ja leider immer noch viel zu viel gelesen wird, sehe ich als sehr gefährlich an und vom SPIEGEL hätte ich mehr Mut erwartet.</p>
<p>Aber am wichtigsten: Brauchen wir eine Diskussion über Integrationsprobleme? Ja von mir aus gerne, aber dann bitte mit belastbaren Studien und einigermaßen brauchbaren Statistiken. Das der Volksmund glaubt das alle Hartz IV Empfänger dumm und alle Türken kleine Osama bin Ladens sind mag zwar bei manchen so sein, auch wenn das sehr traurig ist, aber das darf nicht die Grundlage einer Diskussion sein!</p>
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		<title>Apple, Eierbecher und Softwarepatente</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir  befinden uns derzeit im Sommerloch, schön zu erk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir  befinden uns derzeit im Sommerloch, schön zu erkennen an Artikeln über Blumenkübel, Beatles im iTunes Store oder Eierbechern, der Journalist muss ja auch von was lesen und da werden selbst Randmeldungen aufgeblasen.</p>
<p>Grade in den letzten beiden Tagen sind mir zwei Themen aufgefallen, bei denen mein Magen langsam schmerzen anmeldet und beide haben mit einer kleinen, sympathischen Designschmiede aus dem beschaulichen Cupertino zu tun. Das ich vielleicht ein kleiner Fanboy bin sei hier mal außen vor.</p>
<p>Bei der einen Debatte geht es um einen <a href="http://www.pat2pdf.org/patents/pat20100207721.pdf">Patentantrag von Apple</a> (PDF), hier der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,713258,00.html">SpOn-Artikel </a>dazu, der ein Patent auf Methoden der Userüberwachung erreichen will. Zugegeben das klingt alles verdammt bedrohlich, da sollen Fotos von Benutzern gemacht werden, Herztöne überwacht werden und die Stimme analysiert und ja klar, das wäre die totale Überwachung, aber erst mal durchatmen: Grade Softwarepatente macht im Moment jede amerikanische IT-Firma zu Hauf, frei nach dem Motto: &#8220;Was ich patentiere kann ein anderer schon mal nicht haben.&#8221; Es ist gar nicht wichtig ob man das Patent jemals brauchen könnte, es geht nur darum es überhaupt zu haben. Man hörte schon von Wettbewerben bei IBM wer das trivialste Patent zugesprochen bekommt.</p>
<p>Bevor ihr übrigens die Artikel lest solltet ihr euch auch mal das Originaldokument anschauen, die meisten Artikel interpretieren da gerne was rein, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ein Pirat meinte auch das das vergleichbar wäre mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/INDECT">INDECT</a>, einem Forschungsprogramm der EU zum Thema Überwachung, dies kann ich aber einfach nicht entdecken, dort geht es um polizeiliche Totalüberwachung der Bevölkerung usw. und nicht um die Benutzerauthentifizierung an einem Handy und da heißt es wie immer:</p>
<blockquote><p>If you don&#8217;t like it &#8211; don&#8217;t buy it!</p></blockquote>
<p>Kann ja nicht so schwer sein, oder? Ich denke das Patent wird Apple wenn dann mal nutzen um gegen irgendeinen Softwarepatenttroll was in der Hand zu haben, den als Produkt würde es auch in den USA gegen zu viele Gesetze verstoßen das es wohl nie in ein iPhone kommen wird.</p>
<p>Das andere war der <a href="http://www.klangundkleid.ch/img/coolstuff/kueche/2009824155545-3076_Eipott_2_klein.jpg" target="_blank">eiPott</a> einem Eierbecher der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem sehr populären Musikabspielgerät. Auch hier wird wieder gegen Apple gebissen, man könne doch nicht gegen einen harmlosen Eierbecher vorgehen und bla, aber da muss ich mal ganz klar widersprechen: Koziol, der Hersteller des eiPotts, versucht ganz klar mit dem Image des iPods Geld zu verdienen, es kommt gar nicht darauf an ob das nur ein scheiß Eierbecher ist oder auch ein billiger MP3-Player und ja der Name wird auch anders geschrieben, aber das ist total wumpe, jedenfalls rein juristisch. Man stelle sich mal vor es gäbe eine Vereinigung von Leuten die sich Piratenmarkt nennen und versuchen mit dem Image der Piraten Geschäfte zu machen&#8230; Oh gab es? Sind die Piraten gegen vorgegangen? Aber die Piraten dürfen das wahrscheinlich weil sie keine große Firma sind, oder was? Doppelmoral und so, merkt ihr selbst, oder?</p>
<p>So und jetzt zerreisst mich in den Kommentaren, ich lasse sie mal an <img src='http://blog.brechler-web.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bald im App Store: Demokratie</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[LQFB]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat die Piratenpartei Deutschland ein neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat die Piratenpartei Deutschland ein neues Goldene Kalb, Eierlegende Wollmilchsau, oh sorry ich meinte natürlich ein System zur innerparteilichen Meinungsbildung, wohl bekannt als Liquid Feedback und unter http://lqfb.piratenpartei.de für alle einsehbar. Ich werde auch mal meine Meinung zum System äußern, allerdings werde ich das erst machen wenn es auch ein paar Wochen hatte sich einzupendeln, denn im Moment ist es einfach noch zu früh um zu meckern, aber das hält einige ja nicht ab.<a href="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/08/x2_25f76f4.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-115" title="LQFB for iPhone" src="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/08/x2_25f76f4-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Aber das soll gar nicht das Thema dieses Blogposts sein. Was LQFB nämlich auch noch hat ist eine API, also eine Softwareschnittstelle für Drittprogramme, mit der man die Daten der einzelnen Anträge auslesen kann. Die API spricht JSON und XML und bietet leider im Moment nur lesenden Zugriff, ich kann also nicht über die API abstimmen, Anträge schreiben usw.. Außerdem hat die API noch einen kleinen Fehler, jedenfalls in meinen Augen: Der API-Key wird pro User generiert und nicht wie bei fielen anderen APIs pro zugreifende App, ich würde das gerne geändert sehen denn im Moment müsste ich jedem User eines Programms sagen das er sich mal in den Einstellungen unter Erweitert hinten links so einen Key generieren lassen soll oder ich musste alle User über einen, im Zweifel meinen, Key laufen lassen. Auch keine gute Idee.</p>
<p>Aber warum schreibe ich das Alles? Weil ich mit dieser API mich daran gesetzt habe eine iPhone App zu schreiben die dann die Anträge in schön auf dem kleinen Bildschirm anzeigen soll. Da ich auf der WWDC 2010 auch einen Vortrag über Server driven user experiences gehört habe in dem JSON empfohlen wurde für den Job habe ich dann auch bald begonnen das umzusetzen. Leider gibts da noch so ein paar Probleme, viele Sachen setze ich zum ersten Mal um, da fehlt noch etwas die Erfahrung, ich komme leider in letzter Zeit viel zu selten zum coden. Die erste Version ist allerdings jetzt veröffentlicht und steht b<a href="http://github.com/plaetzchen/LQFB-for-iPhone" target="_blank">ei github</a> zum Download und verbessern bereit. Der Code von mit steht unter der Lizenz &#8220;I don&#8217;t give a f***k&#8221;, mir ist es also eigentlich egal was ihr damit macht, ich weise aber mal darauf hin das das JSON-Framework eine andere Lizenz hat.</p>
<p>Was ich allerdings noch brauchen könnte wäre Hilfe! Es muss doch noch ein paar Piraten geben die das mit stemmen können und mir ein bisschen bei NSDictionary, UITableView und Co. helfen können.</p>
<p>PS: Ich hab jetzt auch dieses Flattr, also wer will: Immer gerne.</p>
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		<title>Joggende Nerds</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 15:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kriegt man einen zu fetten Nerd wie mich zum Joggen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kriegt man einen zu fetten Nerd wie mich zum Joggen? Ganz einfach: Man macht die richtige iPhone App dafür <img src='http://blog.brechler-web.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <a href="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-08-um-17.37.02.png"><img class="alignright size-medium wp-image-109" title="Bildschirmfoto 2010-08-08 um 17.37.02" src="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-08-um-17.37.02-300x279.png" alt="" width="300" height="279" /></a></p>
<p>Dies ist jetzt mal eine sehr persönliche Review von Runmeter, wie gesagt eine App mit der man als Nerd einfach laufen muss, alleine um sie testen. Angefangen hat es es vor ca. 2,5 Wochen: Ich schwor mir selbst so lange keine Coke Zero mehr zu trinken und keine Süßigkeiten mehr zu essen bis ich eine annehmbare Figur habe. Ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl in meiner Haut. Um das ganze zu beschleunigen wollte ich mal wieder Joggen gehen, eine Sache die ich irgendwann mal wieder abgebrochen hatte, obwohl es mir echt selbst was gebracht hatte. Denn ich hatte schon immer bei Sport zwei Probleme:</p>
<ol>
<li>Ein etwas ungesunder Hang zum Selbstbetrug</li>
<li>Hab ich nach 3 mal immer wieder die Motivation verloren</li>
</ol>
<p>Gegen 1. hilft Runmeter sehr gut, es zeichnet die Route und die Geschwindigkeit per GPS auf und da man vorher die Route beim ersten Lauf festgelegt hat kann man dich nicht mehr wirklich betrügen und das hilft auch super gegen Problem 2: Man sieht seine Fortschritte immer sofort und weiß das man schneller wird mit der Zeit.</p>
<p>Für mich als Technikmenschen ist eine weitere Funktion auch noch sehr nett: Die App hat eine Twitter-Anbindung: Seinen Followern wird mitgeteilt das man grade losgelaufen ist und ein Link wird angehängt. Über diesen Link kann man auf einer Google Maps Karte live sehen wo derjenige grade joggt und wie schnell er ist, außerdem liest einem die App @-Replies vor, man hört also die Kommentare und Sprüche seiner &#8220;Freunde&#8221; beim laufen, dass kann sehr hilfreich sein, kann aber auch mal schnell etwas zu sehr zum lachen bringen&#8230;</p>
<p>Also meine Empfehlung für Alle die auch mal ein paar Kilo verlieren wollen: Runmeter kaufen und loslaufen!</p>
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		<title>Krieg ist Mist!</title>
		<link>http://blog.brechler-web.de/?p=98</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Krieg immer Mist ist und nie "sauber", "chirurgisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/07/2052801552_168abf9291.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-99" title="Afghanistan" src="http://blog.brechler-web.de/wp-content/uploads/2010/07/2052801552_168abf9291-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Das Krieg immer Mist ist und nie &#8220;sauber&#8221;, &#8220;chirurgisch&#8221; oder &#8220;gerecht&#8221; ist sollte eigentlich jedem klar sein und auch der &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; ist dies natürlich nicht. Was viele Deutsche, aber vor allem Politiker, nicht war haben wollen ist das auch die Bundeswehr an einem solchen Krieg beteiligt ist, und seit der Veröffentlichung der &#8220;War-diaries&#8221; auf wikileaks.org kann dies auch jeder Nachlesen. Die Bundeswehr war doch immer der &#8220;Staatsbürger in Uniform&#8221;, sie sollte Deutschland vor dem &#8220;bösen Russen&#8221; und dem Gespenst des Bolschewismus beschützen, seit dem Ende des kalten Krieges und einer Phase der Neuordnung der Welt wird aber unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt. Wird sie das wirklich? Warum sind wir immer noch in Afghanistan? Einem Land in dem unser Eingreifen wohl nicht zu Freiheit und Demokratie geführt hat sondern zu einer Spaltung des Landes und weiterem Chaos und Unrecht gegenüber der Bevölkerung.</p>
<p>Was mich aber so stutzig macht sind die Medien, vor Allem die Rolle der Öffentlich-Rechtlichen. Viel zu wenig wird kritisch über diesen Krieg berichtet, immer noch wird das ganze oft unkritisch beleuchtet und wenn mal die nackte Wahrheit auf den Tisch kommt dann meistens erst in der Nacht um 3:00 Uhr und auf irgendeinem Dritten Programm oder auf dem Digitalsendern der Öffentlich-Rechtlichen.</p>
<p>Bei jeder Diskussion der Piraten halte ich zu ARD, ZDF &amp; Co., ich halte die Öffentlich-Rechtlichen für eine wichtige Säule in unserer Demokratie die, eigentlich, kritisch über Politik und Events berichten sollen, abseits von wirtschaftlichen Interessen. Aber so ist es kaum noch. Was läuft da eigentlich schief? Wir müssen endlich dafür sorgen das wir wieder einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben auf den wir &#8220;stolz&#8221; seien können, Beispiele wie es nicht geht gibt es ja leider schon genug, sei es Afghanistan, Eichmann oder Atomkraft, auch wenn bei der Atomkraft Frontal 21 letztens mal ein mal Klartext reden durfte, aber wer guckt das schon in meiner Altersklasse?</p>
<p>Und jetzt erlaube ich mir mal kurz meine Meinung zu Afghanistan nieder zu schreiben: Natürlich war es falsch 2001 die Bundeswehr nach Afghanistan zu schicken, sie war falsch ausgerüstet, die Begründung für den Krieg halte ich für moralisch verwerflich und der Rückhalt in der Bevölkerung war nie gegeben. Leider ist es jetzt auch zu einfach zu rufen: &#8220;Raus da!&#8221;, so wie es die Linke immer gerne tut. Der Karren sitzt im Dreck und zwar tief, sehr tief. Also was tun: Meiner Meinung nach sollten wir Afghanistan erst verlassen wenn wir auch sicher seien können, dass es dort nicht wieder zu einer Schreckensherrschaft durch religiöse Fanatiker kommt und wann das seien wird steht nach dem was ich aus den Wikileaks-Berichten lesen kann wohl noch in den Sternen. Oder kurz: Wir haben es versaut, jetzt müssen wir es auch wieder ausbaden.</p>
<p><em>Foto: CC-BY The US. Army auf <a href="http://www.flickr.com/photos/soldiersmediacenter/2052801552/sizes/m/in/photostream/" target="_blank">Flickr</a></em></p>
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		<title>Offener Brief der Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender offener Brief der Piratenpartei Deutschland w [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgender offener Brief der Piratenpartei Deutschland wird heute, der EU-Kommission und der Bundesregierung<br />
zugestellt.</p>
<p>Die Verhandlungen des Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) in Luzern Ende Juni wurden erneut im Geheimen geführt, das Ergebnis der Verhandlungen wurde nicht veröffentlicht. Nachdem selbst Mitgliedern des Europäischen Parlaments verboten wurde [1], ihre Informationen über ACTA mit der Öffentlichkeit zu teilen, wie der Abgeordnete Christian Engström von der Piratenpartei Schweden berichtet, ist es erneut mutigen Einzelnen zu verdanken [2], dass die Öffentlichkeit über die in ACTA geplanten Bürgerrechtsverletzungen informiert werden kann.</p>
<p>In Gesprächen mit der Piratenpartei sah sich die Europäische Kommission nicht in der Verantwortung, Transparenz über die Inhalte zu schaffen. Dies sei Aufgabe der deutschen Verhandlungsteilnehmer, die nicht durch die Kommission vertreten seien. Die Bundesregierung gab jedoch an, sehr wohl durch die Kommission vertreten zu sein und lediglich Beobachter zu den Verhandlungen geschickt zu haben.</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass Kommission und Bundesregierung einander den schwarzen Peter zuschieben, für die Transparenz der Verhandlungen gegenüber der deutschen Öffentlichkeit Verantwortung zu übernehmen. Die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen zeugt von einem Misstrauen gegenüber den Bürgern, von denen wiederum blindes Vertrauen in den guten Willen der Verhandlungspartner eingefordert wird. Diesen untragbaren Widerspruch prangern wir in unserem offenen Brief an und fordern Kommission und Bundesregierung auf, die ACTA-Verhandlungen endlich offenzulegen.</p>
<p>[1]<a href="http://christianengstrom.wordpress.com/2010/07/12/acta-negotiators-inform-the-parliament-in-secret/">http://christianengstrom.wordpress.com/2010/07/12/acta-negotiators-inform-the-parliament-in-secret/</a><br />
[2] <a href="http://www.laquadrature.net/en/new-acta-leak-2010-07-13-consolidated-text-luzern-round">http://www.laquadrature.net/en/new-acta-leak-2010-07-13-consolidated-text-luzern-round</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Offener Brief<br />
an die EU-Kommission und<br />
an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und Staatenbünde unter<br />
Ausschluss der Öffentlichkeit über das Handelsabkommen ACTA, das<br />
Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern<br />
inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse<br />
durch. Erst jüngst hat das Europäische Parlament diese Vorgehensweise<br />
kritisiert und gefordert, die Parlamente über den jeweiligen<br />
Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir<br />
Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten.</p>
<p>Was sind die Gründe für die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen?<br />
Geheimhaltung ist dann sinnvoll, wenn man eine Strategie plant und seine<br />
Gegner darüber im Unklaren lassen will. Die Geheimverhandlungen sind<br />
also Ausdruck eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber der<br />
Öffentlichkeit, in deren Interesse Sie handeln sollen.</p>
<p>Gleichzeitig begegnen Sie jeglicher Kritik seitens der Bürgerbewegungen<br />
mit Unverständnis. Sie zeigen sich verwundert über die Bedenken, die<br />
durch die intransparente Verhandlungsführung und das Durchsickern<br />
ungesicherter Informationen erst geschürt werden.</p>
<p>Warum fordern Sie mehr Vertrauen in den guten Willen der<br />
Verhandlungsdelegationen, wenn Sie selbst nicht bereit sind, den Bürgern<br />
ebenfalls Vertrauen entgegenzubringen und den Verhandlungsstand<br />
offenzulegen?</p>
<p>Warum weigern Sie sich, den aktuellen Verhandlungsentwurf zu<br />
veröffentlichen? Damit könnten Sie doch leicht unsere Befürchtungen<br />
entkräften, ACTA verletze Bürgerrechte.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<ul>
<li> Der aktuelle Verhandlungsstand muss veröffentlicht werden.</li>
<li> Alle betroffenen Gruppen – Politik, Zivilgesellschaft und Industrie – müssen in die Verhandlungen einbezogen werden.</li>
<li> Es muss einen Dialog zwischen den ACTA-Delegationen und der europäischen Öffentlichkeit geben. Dieser Dialog muss offen, ehrlich und verständlich sein.</li>
</ul>
<p>Wir appellieren an Sie: Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die Sie<br />
gegenüber den Bürgern Deutschlands und Europas haben!</p>
<p>Wir hoffen auf baldige Antwort und verbleiben<br />
mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Piratenpartei Deutschland</p>
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		<title>F24 darf nicht sterben!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 13:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit sieht es schlecht aus für Münsters Kulturkne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit sieht es schlecht aus für Münsters Kulturkneipe, der F24. Das Haus an der Frauenstraße 24 war das erste besetzte Hause in  Deutschland, die Kneipe wird getragen von einem Verein und ist deshalb für Münsteraner Verhältnisse auch eine der günstigsten und das Essen dort ist der Hammer, aber das macht die F24 nicht so besonders, besonders macht sie, dass hier in all den Jahren ein sehr fruchtbares Umfeld für Kultur, Politik und Kunst entstanden ist: Jeder der will kann dort seine Veranstaltungen machen, egal mit welchem Budget und zu welchem Thema, man wird immer gerne gesehen.</p>
<p>Aber damit soll bald Schluss sein wenn es nach einigen Nachbarn geht. Man beschwert sich über die Lautstärke der Musikveranstaltungen, die Leitung reagierte, es wird keinen weiteren Konzerte mehr in der F24 geben. Dies reicht aber den Nachbarn oder einem einzelnen Nachbarn, man weiß es nicht, die/der es BTW eigentlich langsam kennen müssten, der Laden besteht seit den Achtzigern, jetzt wurde die Bauaufsicht eingeschaltet um zu überprüfen ob der Kulturbetrieb in den Räumlichkeiten überhaupt in Ordnung ist.</p>
<p>Sollte die Aufsichtsbehörde wirklich den Kulturbetrieb in der F24 verbieten wäre das wohl ein kleiner Todesstoß für den Laden, klar es wäre dann immer noch eine Kneipe, aber von normalen Kneipen hat Münster nun wirklich genug.</p>
<p>Ich hoffe das die Piraten in Münster sich dafür einsetzen werden das die F24 so wie sie ist erhalten bleibt, dafür haben wir diesem Laden und speziell auch der Leitung, einfach zu viel zu verdanken. Ich erinnere mich an einige Veranstaltungen dort mit Teilweise 40 und mehr Leuten, wir belegten mindestens die halbe Kneipe und trotzdem war Saalmiete oder so etwas nie ein Thema, wir waren und sind dort immer willkommen gewesen, sei es für Liquid Feedback Vorträge, die Gründung eines Kreisverbands oder für Pressekonferenzen. Ich werde das Thema bei der nächsten Vorstandssitzung in einer Woche ansprechen.</p>
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		<title>Panorama von San Francisco</title>
		<link>http://blog.brechler-web.de/?p=83</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>plaetzchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[WWDC]]></category>
		<category><![CDATA[CC]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Panorama habe ich in San Francisco erstellt, jet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Panorama habe ich in San Francisco erstellt, jetzt hier für euch, natürlich unter CC-BY-NC-SA:</p>
<p><iframe  src="http://www.brechler-web.de/pano/gg2final_qtvr.html" frameborder="0" width="100%" height="200" scrolling="no" >Seu browser não suporta iframes.</iframe></p>
<p>Volle Auflösung gibt es <a href="http://www.brechler-web.de/pano/gg2final_qtvr.html">hier</a></p>
<p>Eine Flash-Version gibt es <a href="http://www.brechler-web.de/pano/gg2final_flash.html">hier.</a></p>
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